[Rezension] Jennifer E. Smith - This Is What Happy Looks Like

grass-harp | Mittwoch, 4. September 2013 | / |



Titel: "This Is What Happy Looks Like"
Autorin: Jennifer E. Smith
Auf Deutsch: "Der Geschmack von Glück"
Reihe: -
Genre: Young Adult Contemporary
Seitenzahl: 416
Erscheinungsdatum: April 2013
Format: Hardcover // Poppy
Wohltäter: Der Kapitän


When teenage movie star Graham Larkin accidentally sends small town girl Ellie O'Neill an email about his pet pig, the two seventeen-year-olds strike up a witty and unforgettable correspondence, discussing everything under the sun, except for their names or backgrounds.
Then Graham finds out that Ellie's Maine hometown is the perfect location for his latest film, and he decides to take their relationship from online to in-person. But can a star as famous as Graham really start a relationship with an ordinary girl like Ellie? And why does Ellie want to avoid the media's spotlight at all costs?






Was mich an “This Is What Happy Looks Like” glücklich gemacht hat:

Der Stil
Bei Jennifer E. Smith ist der nämlich immer so, das man am liebsten seine Sachen zusammen packen möchte, um zwischen den Seiten zu wohnen. Die Sachen werden so toll und atmosphärisch beschrieben und unter allem liegt ein Hauch Kindheitserinnerung. Ganz oft habe ich bei der Lektüre dieses Gefühl der Geborgenheit und des Zufriedenseins und der Sorglosigkeit, wie man sie sonst Kindern zuschreibt.

Die Themen – Familie und Eltern
Probleme mit den Eltern, die für das Erwachsenwerden ganz normal sind, spielen bei der Autorin eine ziemlich große Rolle – so auch in diesem Roman. Dabei werden sie so unglaublich realistisch dargestellt – sowohl die vielen guten, als auch die vielen negativen Seiten. Total beeindruckend – und vor allem bieten sie auch viele Möglichkeiten sich mit den Hauptfiguren zu identifizieren. Dabei werden die Eltern nicht immer schlecht dargestellt, wie in manchen anderen Büchern. Vielmehr beschreibt die Autorin glaubwürdige Beziehungen in ihrer Vielfalt. Ellies Mutter zum Beispiel ist eine tolle Frau, die sich wunderbar um ihre Tochter kümmert – manchmal aber vielleicht etwas zu besorgt und kontrollierend ist, was man ihr aber auch wieder nicht verdenken kann.

Graham
Ach, ich muss ja zugeben, dass ich mich beim Lesen schon ein klein wenig in ihn verliebt habe. Auch wenn ich „The Statistical Probability of Love At First Sight“ ganz toll fand, war in diesem Buch die Sachem mit der männlichen Hauptfigur echt besser gelöst. Man bekommt nämlich etwa genau so viel aus Grahams Sicht zu lesen wie aus Ellies, wodurch man ihm natürlich einiges näher kommt und sich sein eigenes Bild von ihm machen kann. Und dieses Bild hat mir außerordentlich gut gefallen – Graham ist nämlich nicht dieser typische selbstverliebte Filmstar, sondern ein total lieber Typ, dem eine gesunde Portion Selbstvertrauen nicht fehlt. Er ist ganz natürlich, total lustig, sehr höflich, aber oftmals auch ein bisschen zu nachdenklich… sagen wir mal so, ich konnte dieses Love Interest eindeutig nachvollziehen.

Der Plot
Ich muss zugeben, ich hatte etwas anderes erwartet – der E-Mail-Dialog von Ellie und Graham provozierte erst einmal falsche Erwartungen bei mir. Später kommen die Mails dann nämlich kaum noch vor, deshalb war ich etwas überrascht, wie sich die Geschichte hier entfaltet. Ellie möchte nämlich dem ganzen Medienrummel um Graham entgehen – und das steht ganz besonders zwischen den beiden. Natürlich ist die Geschichte vorhersehbar, aber es ist immer interessant zu beobachten, WIE genau sich die Dinge entwickeln. Zwischenzeitlich hätte ich das Buch am liebsten an die Wand geschmissen, weil ich einige Wendungen ganz böse fand. Aber die haben dem Plot an sich sehr gut getan, also will ich nicht meckern.

Die E-Mails
Kurze, knapp gehaltene Dialoge per Mail finde ich in Romanen toll, besonders wenn man merkt, auf was für eine andere Art und Weise Personen sich darüber kennen lernen. Hier ist das genau der Fall.

Ein Küstenort
Eine Kleinstadt an der Ostküste am Sommer – Strand, Sommer, Sonne, Meer und Feuerwerk zum 4. Juli. Klingt ein bisschen nach Nicholas Sparks? Ach Quatsch! Über sowas liest doch jeder mal gerne und hier ist es besonders durch den Schreibstil sehr gut in Szene gesetzt.




Mehr, mehr, mehr! Mal wieder ein unglaublich toller Roman aus der Feder von Jennifer E. Smith. Tolle Figuren, ein atmosphärischer Stil und eine einfach süße Geschichte haben das Buch für mich zum Pageturner gemacht. Eben typisch Jennifer E. Smith. Aber Achtung: Wenn ihr ihre Bücher bisher nicht mochtet, ist auch dieses hier bestimmt nicht das richtige für euch. Es sei denn, ihr wart nur mit Oliver unzufrieden – denn die männliche Hauptfigur wird hier eindeutig stärker beleuchtet als in „The Statistical Probability of Love At First Sight“.


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