[Rezension] Maureen Johnson - The Name of the Star

captain cow | Montag, 8. April 2013 | / |


Titel: "The Name of the Star"
Autorin: Maureen Johnson
Deutscher Titel: -
Reihe: Shades of London #1
Genre: YA, Urban Fantasy, Paranormal
Seitenzahl: 374
Erscheinungsdatum: September 2011
Verlag: HarperCollins Children's Books
Format: Paperback
Wohltäter: Der Kapitän

The day that Louisiana teenager Rory Deveaux arrives in London to start a new life at boarding school is also the day a series of brutal murders breaks out over the city, killings mimicking the horrific Jack the Ripper spree of more than a century ago. Soon "Rippermania" takes hold of modern-day London, and the police are left with few leads and no witnesses. Except one. Rory spotted the man police believe to be the prime suspect. But she is the only one who saw him--the only one who can see him. And now Rory has become his next target. In this edge-of-your-seat thriller, full of suspense, humor, and romance, Rory will learn the truth about the secret ghost police of London and discover her own shocking abilities.






John Green schwärmt von ihr und auch sonst hört man von Maureen Johnson fast nur Gutes. „The Name of the Star“, der erste Teil der „Shades of London“-Reihe, sprach mich von ihren Büchern am meisten an. Also nahm ich ihn mir gleich mal vor, um zu sehen, ob Maureen Johnson wirklich so gut ist, wie behauptet wird.

Hat sie den Test bestanden? Tausend Mal: JA!

Kaum hatte ich das Buch aufgeschlagen, wurde ich von dem tollen Stil begrüßt. Der trockene Humor ließ mich oftmals laut auflachen, während die atmosphärischen Beschreibungen dem Buch Gruselfaktor verliehen. Aber auch die Hauptfigur Rory mit ihrer leicht planlosen, ehrlichen Art war mir sofort sympathisch. Die Handlung erlebte ich sehr gerne durch ihre Augen mit, denn von einer weinerlichen Hauptfigur ist hier keine Spur. Stattdessen ist sie selbstironisch und so bodenständig normal, dass man sich gut mit ihr identifizieren kann.

Auch die anderen Figuren sind sehr menschlich und vor allem vielseitig. Ganz besonders toll – Loverboy wird niemals kitschigst angehimmelt und auch so steht die Liebesgeschichte eher im Hintergrund.

Die Grundidee dieser Geschichte mag nichts Neues sein – eine Internatsstory mit Geistern - , wird aber ganz wunderbar umgesetzt. Die alltäglichen und fantastischen Elemente halten sich die Waage und Maureen Johnson benutzt kaum abgegriffelte Klischees. Juhu! Davon abgesehen wird es manchmal richtig gruselig und spannend. Vorhersehbar war es für mich nur sehr selten, sodass ich begierig durch die Seiten flog und immer mehr, mehr, mehr wollte.

Toll fand ich auch das Setting – von London bekommt man zwar vor allem am Anfang nicht besonders viel mit, doch mit Rory reist man nicht nur an die typischen touristischen Schauplätze, sondern treibt sich auch an anderen Orten rum und kann dort etwas Hauptstadtatmosphäre schnüffeln.

Das Ende ist zwar kein absoluter Cliffhanger, aber trotzdem ziemlich fies. Was bin ich froh, dass der zweite Band schon draußen ist. Auf den – sowie weitere Bücher der Autorin – habe ich jetzt nämlich definitiv Lust bekommen.




„The Name of the Start“ ist eine gelungene Geistergeschichte, die nicht von altbekannten Urban-Fantasy-Klischees lebt. Einen tollen, witzigen Stil, eine bodenständige Hauptfigur und ganz viel Spannung kann das Buch auch noch bieten. Unbedingt lesen!


Kommentare:

  1. Das Buch hatte ich fast mal im Warenkorb und 13 Little Blue Envelopes oder so ähnlich? xD Jedenfalls fand ich damals, das es sehr gut klang, aber es hatte niemand gelesen, denn ich kannte und jetzt schooooooon :D Danke für deine Meinung!

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    1. Jaa, 13 Little Blue Envelopes ist auch von ihr. Das will ich auch unbedingt noch lesen! Nichts zu danken. Viel Spaß mit dem Buch, wenn du es denn bald lesen solltest! :D

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  2. Oh, das Buch habe ich schon ne ganze Weile ungelesen im Regal liegen. Weiß gar nicht, wieso ich es die ganze Zeit nicht angetastet habe, nachdem es mich ja offenbar doch neugierig genug gemacht hat, um es irgendwann mal zu kaufen. Vielleicht sollte ich es mir dann doch bald vornehmen, klingt toll, was du dazu schreibst.

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    1. Unbedingt aus dem Regal nehmen und ausprobieren! Es ist wirklich toll - witzig und gruselig und total unterhaltsam. Viel Spaß damit :)

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