[Rezension] Jennifer Benkau - Dark Canopy

grass-harp | Sonntag, 1. April 2012 | / |






Festeinband | 528 Seiten
Erschienen im März 2012
im Script5 Verlag
Preis: 18,95 €
ISBN: 978-3-8390-0144-8







Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr …




Es gibt Bücher, die man spontan kauft und von denen man sich einfach überraschen lässt. Es gibt Bücher, die man mal empfohlen bekommen hat und auf die man sich einlassen will. Es gibt Bücher von Autoren, die einen bereits mehrmals beeindrucken konnten, sodass man bei jedem neuen Buch vor dem Kauf gar nicht mehr zögert. Und es gibt Bücher, auf die man ein paar Monate vorm Erscheinungstermin stößt – die einen mit ihrem Klappentext gefangen nehmen und auf die man nur noch hinfiebert.

„Dark Canopy“ von Jennifer Benkau war so ein Buch. Leider. Ich weiß nicht, ob es die hohen Erwartungen waren, die ich in dieses Buch hatte. Oder vielleicht waren es auch die vielen guten Rezensionen, die ich im Voraus gelesen hatte? Jedenfalls machte sich nach ein paar Seiten starke Ernüchterung breit. Da hatte ich gehofft, so gehofft, dass „Dark Canopy“ Stoff für eine tolle, andersartige Dystopie bieten würde. Auf den ersten Seiten wirkte das noch ganz so; durch die Augen der Rebellin Joy lernt man eine Zukunftswelt kennen, die erschreckender nicht sein könnte. Für den dritten Weltkrieg wurde eine neue Spezies geschaffen, die dann jedoch die Herrschaft übernommen hat und die Menschheit unterdrückt. Starke Kampfmaschinen sind diese Wesen, mit einem Schwachpunkt: UV-Licht vertragen sie nicht, weshalb der Himmel von einer bestimmten Maschiene verdunkelt wird.

Diese Welt, in der es nur zwei Stunden Tageslicht gibt, faszinierte mich auf den ersten Blick. Jennifer Benkau schreckt nicht davor zurück, Grausamkeiten zu beschreiben, was die Welt umso greifbarer macht. Auch Themen wie Sex kehrt sie nicht unter den Tisch und geht ganz offen mit ihnen um. Erfrischend fand ich das, denn so wirkt der Hauptcharakter nicht wie eine Kirchenmaus sondern realistischer.

Wenngleich ich Joy mit ihrer offenen, sturen und nicht immer ganz liebenswürdigen Art noch als sehr interessanten Charakter wahrnahm, wandelte sich dieses Bild bald. Klar, Joy hat ihre Macken und das ist auch gut so. Doch Joys Andersartigkeit wirkte auf mich stellenweise überspitzt. So, als hätte die Autorin ihre Protagonistin klischeefrei zeichnen wollen – und sich so sehr darum bemüht, dass es nach hinten losging und Joy genau die Gegensätze dieser Klischees ausfüllt. Genauso wirkten die anderen Charaktere auf mich – mit dem Versuch, sie radikal anders zu schaffen, lassen sie sich einfach in Schubladen einordnen und nehmen der Geschichte den Schwung. Etwas subtilere Handlungen und Kleinigkeiten hätten das womöglich verändern können. Unsympathisch waren die Charaktere für mich allerdings nicht – nichtssagend trifft es wohl besser. Für keine der Figuren konnte ich mich wirklich begeistern.

Dieser Umstand machte die Geschichte auch ein ganzes Stück weniger spannend und verhinderte, dass der Funke übersprang. Aber auch andere Sachen konnten dazu beitragen: Zum einen wären da die ersten 200 Seiten, die man auch gut und gerne mit dem Titel „Wenn das Schlachten vorbei ist oder wie verletze ich mich an allen Stellen meines Körpers, ohne zu sterben“ nennen könnte. Zu weichgespülte Szenen in actionreichen Romanen sind lächerlich, aber wenn nur noch Blut wie in einem schlechten Horrorfilm spritzt, dann kann ich das irgendwann nicht mehr ernst nehmen.

Es ist nicht schwer zu erahnen, worauf die Geschichte hinausläuft – dass bestimmte Charaktere zueinander finden und Erkenntnisse haben Spannend ist dann natürlich immer, wie sie zueinander finden. Bei „Dark Canopy“ ist fast nur ein Schema möglich: Verfeindet wie sie sind, wehrt sich der Hauptcharakter gegen seine Gefühle und erkennt dann irgendwann, dass man Gefühle nicht steuern kann. Ich hoffte, dass die Autorin diesem Schema wenigstens noch die eine oder andere Innovation beifügen würde. Doch weit gefehlt – wie erwartet spielt sich die Geschichte ab, sodass man als Leser schon 200 Seiten vorher begreift, was Sache ist und dann nur noch den Kopf schütteln kann über das ganze Hin und Her.

Das alles wäre ja gar nicht so schlimm, wenn der Roman wenigstens noch unterhaltsam gewesen wäre. Doch auch das ist er nur stellenweise – enttäuschte Erwartungen und die nichtssagenden Charaktere bauten eine Barriere zwischen mir und der Geschichte auf.
Da kann leider auch der schöne Schreibstil nicht mehr viel retten. Atmosphärisch und mit gut gewählten Worten beschreibt Jennifer Benkau die Geschichte um ihre Heldin Joy. Umgangssprachliche Formulierungen durchbrechen den sonst sehr dichten Stil, bewirken aber auch, dass die Stimme zur Ich-Erzählerin passt.




„Dark Canopy“ bringt entgegen meiner Hoffnungen keinen neuen Wind ins schon sehr ausgeschlachtete Dystopiengenre. Die vorhersehbare Handlung, die schon zuhauf gelesene Liebesgeschichte und stereotype Charaktere nehmen dem Buch den Schwung, den es zu Anfang noch verspricht. Eine Leseempfehlung gibt es daher nicht von mir. Schade, denn von dem Buch hatte ich mir wirklich mehr erwartet.


Kommentare:

  1. Mannomann, was ist denn mit Blogger los? Dauernd kann ich Blogs nicht laden oder Blogger selber kommt nicht in die Pötte -.-

    Schade, dass es dir nicht gefallen hat. Ich will das Buch aber trotzdem noch unbedingt lesen, aber mal sehen (so schlechte Rezensionen machen einen ja meistens nur neugierig).

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    1. Jaa, das stimmt. Irgendwie machen sie meistens neugierig. Na ja, ich ärger mich grad immer noch, dass ich dafür mein Geld ausgegeben habe. Aber ich steh ja bisher auch recht allein da mit meiner schlechten Meinung von dem Buch x)

      Blogger spinnt bei mir auch extrem seit ein paar Tagen :/ Total ätzend.

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    2. Haste eventuell Lust, das zu tauschen? Ich weiß nur nicht was ich für so einen Schinken dir bieten kann :D

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    3. Hätte nämlich auch nichts gegen das Elkeles Buch :D Das ist doch der dritte Band, oder?

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    4. Das Elkeles Buch ist der zweite Teil - kennst du den schon oder wäre der auch okay? Bei "Dark Canopy" bin ich mir noch unsicher.
      Was hättest du denn gegen das Buch von Frau Elkeles so im Angebot? :]

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    5. Leider muss ich aber sagen, dass ich das zweite Buch schon habe :(

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    6. Aw, das ist schade. Na, dann nicht :)

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  2. ich finde das klingt alles nachvollziebar ;)
    und eine kritische meinung zum buch finde ich echt spannend!
    ich bin soooooo gespannt wie ich es finden werd ^^

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    1. Gut, dass es nachvollziehbar ist. Ich hatte schon Befürchtungen :)
      Da bin ich auch mal gespannt. Hoffentlich gefällt es dir besser als mir!

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  3. Hay du!

    Schöne Rezension :)
    Ich hatte das Buch auch schon oft im Auge, denn die guten Rezensionen dominieren ja irgendwie. Aber manchmal da habe ich so ein Bauchgefühl.. Das ist ganz komisch, dann habe ich irgendwie die Gewissheit, dass ich ein bestimmtes Buch besser nicht lesen sollte, weil es nicht das ist, was es zu sein scheint. Wenn ich "besagtes Buch" dann doch lese, werde ich oft in meinem Gefühl bestätigt, dass ich besser die Finger davon gelassen hätte. Klar kommt dies nicht immer vor, aber manchmal schon. Ich bin immer etwas skeptisch was Bücher angeht, die fast nur gelobt werden. Genauso war es auch bei mir und "City of fallen Angels". Überall gelobt, ich hatte irgendwie die Befürchtung, dass es nicht an die anderen Bücher herankommt und schwupps, recht gehabt.

    Deine Rezension bestätigt, das ich erwartet hatte, aber nicht wahrhaben wollte. Immerhin verschwindet ein Buch vom WZ und macht Platz für ein neues. Spätestens als du geschrieben hast, dass es sehr "blutrünstig" ist, auf den ersten Seiten, ging bei mir der "Begeisterungsschalter" aus.

    :D
    Liebe Grüße
    Jenny

    P.S. Hoffe, du hast beim nächsten Buch mehr Glück

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    1. Hey :)
      Freut mich, dass dir die Rezension gefällt. Ich bin bei so etwas auch immer skeptisch und die letzten Male war es irgendwie immer so, dass Bücher, die total gehypt und fast ausschließlich positiv rezensiert wurden, eher nicht mein Fall waren. Schade, irgendwie... Auf "City of Fallen Angels" habe ich deshalb auch verzichtet, weil die Reihe in meinen Augen mit "City of Glass" ganz gut abgeschlossen ist :S

      Ein Buch weniger auf dem Wunschzettel ist auch gut. Wer Blutrünstiges nicht mag, ist bei "Dark Canopy" sicherlich nicht gut aufgehoben.
      Vielen Dank :D Ich habe danach erstmal "Wenn ich bleibe" von Gayle Forman gelesen und das war schon vieel besser :D

      LG
      Hannah

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  4. Du hast deine Meinung sehr gut begründet, so dass es richtig Freude macht, die Rezension zu lesen :-) Ich habe mir "Dark Canopy" nach langem Hin und Her jetzt auch bestellt und bin schon unglaublich gespannt, wie es mir gefallen wird!

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    1. Das ist gut :D
      Aw, echt? Nun, dann bin ich mal gespannt, was du zu dem Buch sagen wirst. Hoffentlich wird es dir besser gefallen als mir! :)

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  5. Ich hatte ja vorher schon kein wirkliches Interesse an dem Buch, war dann nur etwas neugierig wegen der vielen guten Rezensionen.
    Aber was du so schreibst klingt jetzt auch eher wieder danach, als ob es auch nicht so meins sein würde, daher werd ich den Schinken doch erstmal nach hinten ins Gedächtnis schieben. Gibt schließlich noch gut genug andere gute/bessere Bücher, die eher meinen Vorlieben entsprechen :)

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    1. Wenn du vorher schon skeptisch warst, dann lass es lieber. So überragend ist das Buch meiner Meinung nach wirklich nicht. Man verpasst nichts, wenn man es nicht liest :)

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  6. Wow, das Buch war sogar schon auf meiner Wunschliste, weil es sich ja wirklich so gut anhört und auch schon so viele positive Rezensionen darüber erschienen sind. Aber was du da schreibst, hört sich ja eher nach dem Gegenteil an. Also ich kaufe es jedenfalls nicht :) Danke für den Tipp ♥

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    1. Nichts zu danken :)
      Allerdings gibt es ja doch viele, denen das Buch gefallen hat, vielleicht wäre es ja doch was für dich... :S Aber na ja, es gibt viele tolle und andere Bücher, die es wohl eher verdient haben, gekauft und gelesen zu werden :D

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  7. Deine Rezension gefällt mir richtig gut. Also in dem Aspekt, das sie nachvollziehbar ist. Ich kenne das Buch nicht und werde es mir erst mal auch nicht kaufen. So viel Realismus durch ausführliche Gewaltbeschreibungen auch geschaffen werden mag, für mich muss sich so etwas in gewissen Grenzen halten und 200 Seiten sind mir da zu viel.

    Zu deiner Frage ;) Ich werde mir diesen Monat auf jeden Fall "Lucas" von Kevin Brooks und "Wie es Gott gefällt" von Niccolo Ammaniti holen. Aber auch "Eine wie Alaska" und "Der Junge mit dem Herz aus Holz" reizen mich sehr. Mal sehen wie schnell/viel ich lese und wie viele Bücher ich mir wirklich leisten kann, ohne das mein SuB in die Höhe schießt ;)

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    1. Gut, dass sie nachvollziehbar ist. Manchmal habe ich da so meine Bedenken... :)
      Ich finde es auch nicht schlecht, wenn dadurch Realismus geschaffen wird, aber irgendwann wird es dann einfach unnötig und zu viel. Man denkt sich einfach nur noch "Jaa doch, ich hab's verstanden!" und fragt sich, ob der Autor seine Leser vielleicht für begriffsstutzig hält >.<

      "Lucas" habe ich auch gelesen, das ist echt erschütternd, wenngleich mich einige kleine Aspekte gestört haben. Die anderen Bücher klingen auch sehr, sehr toll und sind noch auf meiner Wunschliste. Viel Spaß beim Kaufen und Lesen. :D

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  8. Ich habe mir vorsichtshalber nur das Fazit durchgelesen. Das hört sich ja nicht so prickelnd an. :/ Schade, wirklich schade. Ich erhoffe mir dennoch viel von dem Buch und bin mal gespannt, wie es mir gefallen wird.

    Hoffentlich bist du wenigstens mit deiner derzeitigen Lektüre besser bedient. :) Ich bin jedenfalls schon mehr als neugierig auf deine Meinung.

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    1. Stimmt, du hast das Buch ja auch noch. Mich hat es leider sehr enttäuscht. Ich hoffe aber auch, dass es dir besser gefallen wird.
      "Memento" gefällt mir bisher wirklich gut. Endlich mal eine etwas kritischere Dystopie, die sich auch auf politische Dinge, usw., bezieht. Aber auch die Geschichte ist bisher sehr interessant :)

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  9. Ich bin bei dem Buch auch noch skeptisch. Zwar bin ich neugierig, aber irgendwie haben mich Dystopien bisher oft enttäuscht bzw. mir ist die Lust daran auch ein wenig vergangen, weil man so mit den Büchern aus diesem Genre überrollt wurde. Habe zwar noch viele auf dem SuB, aber mal sehen. Dark Canopy werde ich allerdings demnächst lesen. Bin sehr gespannt.

    Auf jeden Fall eine - wie immer - tolle Rezi!

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    1. Mir geht es ähnlich mit den Dystopien. Schade, irgendwie... Denn das Genre bietet so viele Möglichkeiten, aber irgendwie trifft man immer seltener auf neuartige Ideen und interessante Geschichte, die sich von der Masse abheben können.
      Ich bin mal gespannt, wie du "Dark Canopy" wahrnehmen wirst :D

      Vielen Dank :)

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  10. Hehe, ja :) Ich bin auch schon gespannt, wie das Projekt so wird und ob ich das mit den Rezessionen auch hinkriege, da ich da nicht so ein Meister drin bin :D Und Pandemonium ist einfach nur...hach...so gut, ich würds mir sogar noch auf Deutsch kaufen, damits einheitlich ist xD

    Huch, find ich schade, dass dir das Buch nicht gefallen hat, ich fand es sehr, sehr gut :( Naja, nicht alle können den gleichen Geschmack haben :D

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    1. Ach, das schafft ihr schon :D Ich bin jedenfalls immer noch sehr gespannt!

      Jaa :/ Na ja, wie du sagst, Geschmäcker unterscheiden sich ^^

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  11. Oha, dass nenne ich mal eine Rezi, die es in sich hat. Ich habe sie gerne gelesen und gleichzeitig fast einen Herzinfarkt bekommen. Ich mag das Buch sehr und habe so manches ganz anders empfunden. So wurde mir zu keiner Zeit langweilig und für mich hatte DC einige, gute wie spannende Wendungen intus. Zudem hebt sich das Buch für mich persönlich schon von etlichen Dystopien ab, die derzeit auf dem Markt sind und eben ein anfängliches Mauerblümchen zur Hauptfigur küren, dass binnen weniger Seiten zur Rebellin mutiert. Joys Handlungen sind zuweilen schon sehr strange, aber genau das hat mir gefallen, weil ich damit nie gerechnet hätte und sie dadurch unberechenbar wirkt.

    Was die Liebesgeschichte angeht, so wird natürlich rasch klar, wie sie sich weiterentwickelt, da ich solche Lovestorys mag, hat es mir natürlich gefallen. Obwohl ich dir was einige Klischees angeht schon recht geben muss. Dadurch kamen mir einige Szene auch bekannt vor (die Krankenpflege sowie die "wir-sind-Feinde,-mögen-uns-aber-Thematik) und ähnelt dadurch natürlich anderen (Liebes)Geschichten. Als für sich allein stehendes Buch konnte mich "Dark Canopy" aber stark für sich einnehmen und gehört für mich zu meinen Favoriten. Gerade weil der Schreibstil seine ganz eigene Note hat und viele Charaktere für mich alles andere als blass und nichssagend wirkten. Trotzdem muss ich sagen, dass ich deine Rezi sehr gelungen finde. Für mich persönlich auf jeden Fall ein guter Vergleich und ich kann interessierten Lesern nur raten: im Zweifelsfall die Leseprobe lesen oder sich das Buch bei jemandem ausleihen. Ich muss nämlich auch immer wieder feststellen, dass Meinungen zu einem Buch oftmals extrem auseinander gehen und man dann doch froh ist, es ausprobiert zu haben (z. B. bei "Nevermore") ... in anderen Fällen dann genau umgekehrt. Hier hast du nun leider den Kürzeren gezogen. :)

    Liebe Grüße und schöne Ostertage!
    Reni

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    1. Erstmal danke für deine ausführliche Reaktion. Mir tat es im Nachhinein auch ein wenig Leid, aber ich war so frustriert über das Buch, dass es irgendwie rausmusste. Ich wollte das Buch mögen, aber irgendwie fühlte sich die Geschichte für mich so falsch und sinnlos an :/

      Ich kann aber auch irgendwie verstehen, dass das Buch so einschlägt. Die Thematik ist sicher nicht neu, aber der dystopische Hintergrund verleiht der Geschichte eine ganz andere Note, Joy ist nicht ganz typisch und der Stil ist auch schön. Ich mag solche Liebesgeschichten eigentlich auch, aber wenn Bücher als großartige Dystopien angepriesen werden, erwarte ich mir einfach noch etwas mehr. Ansonsten finde ich diese Thematik auch nicht schlecht.
      Ja, hier habe ich leider den Kürzeren gezogen. Aber manchmal ist es ja auch umgekehrt. Ich bin jedenfalls trotzdem irgendwie froh, "Dark Canopy" gelesen zu haben - sonst hätte ich womöglich Befürchtungen, etwas verpasst zu haben.

      Liebe Grüße und dir auch ein schönes Osterwochenende!
      Hannah

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